Großeinsatz der Feuerwehr in Bonn: Boot fängt Feuer in leerstehender Tiefgarage
Schwarze Rauchwolke dringt aus Tiefgarageneinfahrt - fahrbarer Großventilator wurde in Stellung gebracht - Materialien des Bootes sorgten für massive Rauchentwicklung
Datum: 07.06.2024 - 23:20 Uhr
Ort: Tannenbusch, Bonn / Nordrhein-Westfalen
Gegen 21:02 Uhr wurde die Feuerwehr am Freitagabend zu einem Tiefgaragenbrand in die Riesengebirgsstraße im Stadtteil Bonn-Tannenbusch gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass in einer leer stehenden Tiefgarage aus bislang unbekannten Gründen ein Boot in Brand geraten war.
Aufgrund einiger Notrufe bei der Rettungsleitstelle suchte die Feuerwehr sofort die Tiefgarage mit Atemschutzgeräteträgern zur Menschenrettung ab. Glücklicherweise konnte schnell ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der Tiefgarage befinden.
Nach etwa einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten. Die Einsatzstelle wird anschließend an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufnimmt. Weitere Informationen und Updates zur Lage werden laufend von den zuständigen Stellen bereitgestellt.
Pressemitteilung:
Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn
FW-BN: Brand in einer Tiefgarage sorgt für Großeinsatz
Bonn (ots)
Bonn-Tannenbusch, Riesengebirgsstraße; 07.06.204, 21:02 Uhr - Ein Feuer in einer Tiefgarage unter einer Wohnanlage im Bonner Stadtteil Tannenbusch sorgte am Freitagabend für einen Großeinsatz der Bonner Rettungskräfte. Ausgelöst durch ein brennendes Boot entstand eine starke Rauchentwicklung, die im weiteren Verlauf aus den Notausgängen und der Ausfahrt der Garage drang. Da anfangs unklar war, ob sich noch Personen dort befanden, suchten Atemschutztrupps die Garage ab. Parallel konnte der Brand des brennenden Motorboots und des zugehörigen Bootsanhängers mit einem Löschrohr unter Kontrolle gebracht werden. Für die umfangreiche erforderliche Entrauchung der Tiefgarage setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Lüftungsgeräte ein. Auch das sogenannte Löschunterstützungsfahrzeug, ein eigenständig fahrbarer Großventilator, unterstützte dabei, den giftigen Brandrauch von den Wohnbereichen des Grundstücks fernzuhalten.
Schon zu Beginn des Einsatzes drohte sich der Brandrauch aufgrund des innenhofähnlichen Charakters auch auf die Wohnnutzungen auszubreiten. Die Einsatzkräfte wiesen daher die Anwohner an, in die Gebäude zurückzugehen beziehungsweise dort die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Sicherheitshalber rückten aufgrund der Notrufmeldung auch zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt mit zur Einsatzstelle aus. Da es aber keine Verletzten gab, beschränkte sich deren Einsatz auf die Absicherung des Löscheinsatzes der Feuerwehrleute.
Die weiträumig um den Einsatzort durch die Polizei eingerichteten Straßensperrungen konnten mit dem Einsatzende gegen 23 Uhr wieder aufgehoben werden.
Im Einsatz waren rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, der Löscheinheiten Buschdorf, Dransdorf, Lengsdorf, Rheindorf und Röttgen der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungs- und Notarztdienstes, der Einsatzleitung sowie des Pressedienstes. Die Löscheinheiten Bonn-Mitte, Beuel, Geislar und Godesberg besetzten für die Dauer des Einsatzes die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.
Quelle:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/115888/5796688?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push
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