NEWSID: 895
Datum: 03.06.2024 - 11:36 Uhr | Bayern

Katastrophenfall in Schrobenhausen: starke Strömung erschwert Evakuierungen

weiterhin extrem ergiebiger Dauerregen - Niederschlagsmengen von 30-60 l/qm werden erwartet - Feuerwehr ebenfalls vom Hochwasser betroffen - Große Gefahr für Leib und Leben durch massive Überflutungen - Katastrophenfall ausgerufen - vermisste 43-jährige tot geborgen

Exklusive Mitfahrt auf Radlader bei Evakuierung und Rettung!

weiterhin extrem ergiebiger Dauerregen - Niederschlagsmengen von 30-60 l/qm werden erwartet - Feuerwehr ebenfalls vom Hochwasser betroffen - Große Gefahr für Leib und Leben durch massive Überflutungen - Katastrophenfall ausgerufen - vermisste 43-jährige tot geborgen: Exklusive Mitfahrt auf Radlader bei Evakuierung und Rettung!

Datum: 03.06.2024 - 11:36 Uhr
Ort: Schrobenhausen / Landkreis Neuburg-Schrobenhausen / Bayern

Um 22 Uhr lief auch das Gerätehaus der Feuerwehr Schrobenhausen aufgrund des anhaltenden Hochwassers voll. Die Evakuierung eines Altenheims verzögerte sich erheblich, da die Strömungen so stark sind, dass die Hilfskräfte auch mit ihren Booten nicht zum Gebäude vordringen können.

Neben der Feuerwehr ist auch die Wasserwacht des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) im Einsatz um bei der Evakuierung zu unterstützen. Angesichts der schwierigen Lage begann das Bayerische Rote Kreuz (BRK) am Abend ein Notfalllager einzurichten, um die durch das Hochwasser betroffenen Personen vorübergehend unterzubringen.

Während der Evakuierungen blieb eines der Boote des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) in flachen Gewässer stecken, sodass ein Radler es wieder befreien musste.

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin für große Teile Süddeutschlands vor ergiebigem Dauerregen.

In der Region Neuburg-Schrobenhausen in Bayern wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Im Schrobenhausener Stadtteil Mühlried ist die Weilach bereits über die Ufer getreten und hat ein Wohngebiet überflutet. Einsatzkräfte bereiteten dort die Evakuierung der Bewohner vor.

Tragischerweise wurde auch eine 43-jährige vermisst, Rettungskräfte vermuteten sie in dem Keller eines Wohnhaues. Anfänglich konnten Taucher aufgrund starker Strömung nicht bis in den Keller vordringen. Am Montagmorgen gab es vermehrte Meldungen, dass die vermisste 43-jährige nun tot geborgen wurde.

Die Behörden arbeiten unter Hochdruck, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Bevölkerung wird gebeten, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und Ruhe zu bewahren.



Pressemitteilung:
 

© tv7news.de / Marc Gruber
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