Blutiges Drama in Mannheim: Islam-Kritiker und Polizist bei Messerangriff verletzt
Landeskriminalamt und Spurensicherung vor Ort - Ermittlungen laufen auf Hochtouren - Tatort großflächig abgesperrt - mindestens zwei Personen verletzt, darunter ein Polizist
Datum: 31.05.2024 - 17:16 Uhr
Ort: Mannheim / Baden-Württemberg
Am Freitagmittag kam es auf dem Mannheimer Marktplatz zu einer brutalen Messer-Attacke. In Videos, die auf sozialen Medien geteilt wurden und verbreiten, ist zu sehen, wie ein bislang unbekannter Täter einen Mann angreift. Bei dem Opfer soll es sich nach ersten Informationen um den Islam-Kritiker Michael Stürzenberger handeln.
Während Umstehende versuchten, den Messer-Angreifer zu stoppen, riss sich dieser los und attackierte einen Polizisten und stach ihm von hinten in den Rücken. Schließlich sah sich ein weiterer Beamter gezwungen, den Angreifer mit seiner Dienstwaffe niederzuschießen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Der Vorfall sorgte für große Aufregung und Entsetzen in der Mannheimer Innenstadt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache und den Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt und bittet Zeugen, sich zu melden.
Michael Stürzenberger und der verletzte Polizist wurden umgehend medizinisch versorgt. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Pressemitteilung:
POL-K: 240531-3-K/BN Frau geht mit Messer auf Einsatzkräfte los - Schusswaffengebrauch
Köln (ots)
Staatsanwaltschaft, Polizei Bonn und Polizei Köln geben bekannt:
Eine bislang nicht zweifelsfrei identifizierte Frau steht im Verdacht, am Freitagnachmittag (31. Mai) in Köln-Deutz einen Passanten und Einsatzkräfte der Polizei Köln mit einem Messer bedroht zu haben. Sie ist daraufhin durch den Einsatz der Dienstwaffe gestoppt worden. Sie erlitt dabei eine schwere Verletzung und musste in einer Klinik operiert werden.
Gegen 13.40 Uhr meldete ein Zeuge, dass er von einer Frau auf der Neuhöfferstraße mit einem Messer bedroht werde. Versuche der eintreffenden Polizisten, die Frau vor Ort zu beruhigen, scheiterten. Auch der Einsatz eines Distanz-Elektro-Impuls-Geräts (DEIG) und die Androhung des Dienstwaffeneinsatzes - so die vorläufige Bewertung des Geschehens - sollen die Frau nicht abgeschreckt haben. Laut brüllend und gestikulierend soll sie sich immer wieder mit dem Messer in Richtung der Einsatzkräfte gewandt haben und wurde letztendlich durch einen Schuss in den Oberschenkelbereich gestoppt. Nach dem bisherigen Kenntnisstand ist die Verletzung nicht lebensgefährlich.
Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Bonn haben aus Neutralitätsgründen eine Ermittlungskommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen - auch zur Klärung des Schusswaffeneinsatzes - übernommen. Es wird darüber hinaus geprüft, ob die Beschuldigte unter Alkohol-, Betäubungsmittel- oder Medikamenteneinfluss stand und in welcher psychischen Verfassung sie sich befand. Die Polizei nimmt derzeit Zeugenaussagen auf. Die Ermittlungen insgesamt dauern an.
Mit weiteren Ergebnissen ist nicht vor Montagmittag zu rechnen. Weitere Rückfragen bitte an die Staatsanwaltschaft Köln. Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer ist am Montag unter 0221/477-4271 zu erreichen. (cr/sb)
Quelle:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/5791502?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push
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