Großangelegte Übung für den Ernstfall: Feuerwehr übt Großbrand im Chemiepark Marl
riesige Turbolöscher im Einsatz - exklusive Einblicke bei der Werkfeuerwehr - Feuerwehrdrohnen überwachen die Einsatzstelle aus der Vogelperspektive - Tankbrandbekämpfung wurde erfolgreich geübt
Wir waren exklusiv vor Ort!
Datum: 16.03.2024 - 13:16 Uhr
Ort: Chemiepark Marl, Marl / Kreis Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen
Marl, Ruhrgebiet, 16.03.2024 – Im Chemiepark Marl, einem der größten Industrieparks Deutschlands, fand kürzlich eine umfassende Übung der Werkfeuerwehr statt. Ziel war es, den Ernstfall eines Tankbrands zu simulieren und die Einsatzkräfte auf solche Notfälle vorzubereiten. Zum Einsatz kam dabei ein spezialisiertes Turbinenlöschfahrzeug, das unglaubliche 26.000 Liter Wasser pro Minute umsetzen kann.
Der Chemiepark Marl, der sich über eine Fläche von mehr als 9 km² erstreckt und als eigener Stadtteil unter dem Namen Chemiezone geführt wird, ist ein bedeutender Arbeitsplatz in der Region. Rund 10.000 Beschäftigte finden hier bei 30 Unternehmen Arbeit. Der Standort, der zu den drei größten Verbundstandorten in Deutschland zählt, beherbergt neben etwa 900 Gebäuden mehr als 100 Produktionsbetriebe, hauptsächlich aus der Chemieindustrie.
Diese Übung unterstreicht die Bedeutung der Sicherheitsmaßnahmen in einem so großen Industriekomplex. Die erfolgreiche Durchführung demonstriert nicht nur die Leistungsfähigkeit der Werkfeuerwehr, sondern auch die kontinuierlichen Bemühungen des Chemieparks Marl, die Sicherheit der Anlagen und damit auch der Beschäftigten und der umliegenden Gemeinden zu gewährleisten.
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