Polizei-Großeinsatz: Schulzentrum Spenge wegen schriftlicher Bombendrohung evakuiert
Schriftliche Bombendrohung - Schule evakuiert - Schulzentrum weiträumig abgesperrt - Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr - zweite Bedrohungslage innerhalb weniger Wochen
Datum: 05.02.2024 - 12:19 Uhr
Ort: Spenge / Kreis Herford / Nordrhein-Westfalen
Am heutigen Montagmorgen kam es erneut zu einem Großeinsatz der Polizei am Schulzentrum in Spenge. Die Behörden hatten Kenntnis über eine Bombendrohung erhalten, die in Form einer "Drohmail" mit einer Terminierung für den heutigen Morgen über das Wochenende eingegangen war. Aufgrund der nicht gänzlich ausschließbaren Gefährdungslage entschieden sich die Polizei in Zusammenarbeit mit der Schulleitung dazu, das Schulzentrum zu evakuieren.
Das gesamte Schulzentrum wurde großflächig abgesperrt. Die Sperrungen betrafen auch teile des nahegelegenen Edeka-Supermarkt Parkplatzes, der als Bereitstellungsraum für zahlreiche Einsatzkräfte diente. Ein umfangreiches Aufgebot des Rettungsdienstes aus dem Kreis Herford sowie die örtlich Feuerwehr waren vor Ort, um mögliche Gefahrensituationen zu bewältigen.
Etwa 900 Schülerinnen und Schüler wurden von Polizei und Lehrkräften aus dem Schulgebäude evakuiert und vorübergehend in der Aula der benachbarten Grundschule untergebracht. Eine gründliche Durchsuchung des Schulgebäudes ergab jedoch keine Hinweise auf bestehende Gefahren.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall dauern an, und es wird intensiv geprüft, ob ein Zusammenhang mit dem vorangegangenen großen Polizeieinsatz am 20. Dezember besteht. An diesem Tag waren alle Schüler aufgrund einer Bedrohungslage vorzeitig nach Hause geschickt worden. Ein endgültiger Zusammenhang kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Pressemitteilung:
Kreispolizeibehörde Herford
POL-HF: Besondere Einsatzlage - Drohmail erreicht Schule
Spenge (ots)
(um) Am heutigen Tage erhielt die Polizei erneut Kenntnis über einen Bedrohungssachverhalt an einer Schule in Spenge. Zuvor war über das Wochenende eine "Drohmail" mit Terminierung für den heutigen Morgen eingegangen. Die Polizei und die Schulleitung konnten mögliche Gefährdungen in diesem Sachverhalt nicht gänzlich ausschließen und entschieden sich die Schule zu räumen. Noch vor Ablauf des Ultimatums verließen etwa 900 Schüler kontrolliert das Gebäude und versammelten sich in Nachbargebäuden. Sie waren dabei in Begleitung der Lehrkräfte und der Beamten. Eine anschließende Durchsuchung des Schulgebäudes ergab keine Hinweise auf bestehende Gefahren. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Ein Zusammenhang zwischen dem Sachverhalt und den Ermittlungen aus Dezember kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Pressemeldung dazu können Sie im Presseportal abrufen. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65846/5677033
Die Schüler konnten nach dem Vorfall der Räumung vor Ort in die Obhut der Eltern entlassen werden. Zudem regelte die Schulleitung für alle anderen eine entsprechende Betreuung. Eine Information an die Erziehungsberechtigten durch die Schulleitung wird gefertigt. Der Gesamtsachverhalt wird in enger Kooperation mit den Schulbehörden aufgearbeitet. Die Polizei wird bis auf weiteres eine verstärkte Präsenz rund um das Schulgelände einrichten. Zudem stehen Polizei und Schulleitung in engem Kontakt und Austausch.
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