Flammeninferno in der Nacht: 200 Strohballen in Brand
Feuerwehr kämpft stundenlang gegen die Flammen - Nachlöscharbeiten ziehen sich bis in die Nachmittagsstunden - 120 Kräfte nach abgelöst - Radlader muss Ballen auseinander ziehen, um Flammen zu ersticken - Ballen zu Ablöschplatz transportiert - Nachbarbetrieb unterstützt mit Radladern und mit Wasser gefüllten Güllefässern - Schlauchleitungen über mehrere hundert Meter aufgebaut - Brandursache noch ungeklärt - Strohballen waren mit Plane abgedeckt
Datum: 10.07.2023 - 03:30 Uhr
Ort: Wiefelstede / Landkreis Ammerland / Niedersachsen
Großeinsatz in der Nacht auf Dienstag für die Feuerwehren im niedersächsischen Wiefelstede. 200 Strohballen stehen gegen 3:30 Uhr in Flammen. Einsatzkräfte aus dem gesamten Ammerland eilen zur Hilfe, ebenso Landwirte vom Nachbarbetrieb mit Wasser gefüllten Güllefässern und Radladern.
Letztere sind nötig, um die eng gepressten Ballen auseinanderzuziehen, um die Flammen im Inneren zu löschen. Dazu brachten Radlader eben diese auf einen Ablöschplatz. Nach vier Stunden kommt die Meldung Feuer aus, aber die Nachlöscharbeiten ziehen sich noch bis in den Nachmittag.
Deswegen kommen am Morgen auch 50 Kräfte des 1. Fachzugs der Kreisfeuerwehrbereitschaft zum Einsatz, welche die 120 Kameraden aus der Nacht ablösen. Um die ganzen Wassermassen an den Brand- und Ablöschort zu befördern, kommen neben den Güllefässern der Landwirte auch hunderte Meter Schlauchstrecken zum Einsatz.
Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Hierzu übernimmt die Polizei die Ermittlungen. Die Strohballen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf einem Lagerplatz unter einer Plane.
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