NEWSID: 513
Datum: 30.06.2023 - 21:00 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Leerstehendes Bauernhaus in Saerbeck im Vollbrand

Keine Verletzten Tiere oder Menschen - Großeinsatz der Feuerwehr - Löschwasserversorgung gestaltet sich schwierig - Mehr als 10.000 Liter Wasser: Werkfeuerwehr FMO mit Flugfeldlöschfahrzeug im Einsatz - Effektive Brandbekämpfung: Hotspots mit Drohne und Wärmebildkamera lokalisiert - Brandursache noch unklar: Ermittlungen laufen


Keine Verletzten Tiere oder Menschen - Großeinsatz der Feuerwehr - Löschwasserversorgung gestaltet sich schwierig - Mehr als 10.000 Liter Wasser: Werkfeuerwehr FMO mit Flugfeldlöschfahrzeug im Einsatz - Effektive Brandbekämpfung: Hotspots mit Drohne und Wärmebildkamera lokalisiert - Brandursache noch unklar: Ermittlungen laufen:

Datum: 30.06.2023 - 21:00 Uhr
Ort: Saerbeck GT Westladbergen / Kreis Steinfurt / Nordrhein-Westfalen

In einer ruhigen ländlichen Ecke von Saerbeck wurde der friedliche Abend am Freitag durch ein großes Feuer unterbrochen. Ein leerstehendes landwirtschaftliches Gebäude in der Bauernschaft Westladbergen wurde von den Flammen vollständig verschlungen.

Laut Peter Book, dem Pressesprecher der Feuerwehr Saerbeck, die als erste vor Ort eintraf, stand das unbewohnte Gebäude bereits im Vollbrand. Book beschrieb die Situation wie folgt: "Die ersten Kräfte, die hier eingetroffen sind, fanden ein nicht mehr bewohntes Bauernhaus vor, das im Vollbrand stand. Die Feuerwehr Saerbeck hat hier mit allen Kräften, die Löschwasser haben, vorgenommen."

Um genügend Wasser zum Löschen bereit zu haben, musste die Feuerwehr auf einen naheliegenden Teich zurückgreifen. Zudem wurden zur Unterstützung weitere Feuerwehren aus Ladbergen und Greven sowie die Werkfeuerwehr FMO alarmiert. Diese kam mit ihrem Flugfeldlöschfahrzeug, welches laut Book "mehr als 10.000 Liter Wasser hier zur Einsatzstelle bringt und somit eine schnelle und große Wassermenge zur Verfügung stellen kann".

Insgesamt waren 107 Einsatzkräfte vor Ort. Sie mussten die Situation zunächst unter Kontrolle bringen, wobei zwei B-Strahl-Rohre, ein Wenderohr der Drehleiter Greven und acht C-Strahlrohre eingesetzt wurden. Die Bemühungen der Feuerwehr waren sichtbar erfolgreich, da das Feuer nicht über die Brandwand im hinteren Bereich des Gebäudes hinausgreifen konnte.

Das Gebäude, das laut Book "vor einigen Jahren schon ein Neubau im Hintergrund gemacht worden" war, hatte lange leer gestanden und war nicht mehr bewohnt. Glücklicherweise wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. "Das war ein reiner Brandeinsatz für uns," erklärte Book.

Während des Einsatzes wurde auch eine Drohne der Feuerwehr Saerbeck eingesetzt. Mit ihrer Hilfe und einer Wärmebildkamera konnten die Rettungskräfte von oben Hotspots im Gebäude ausfindig machen, um diese gezielt zu löschen. Diese Technologie ermöglichte es der Feuerwehr, Wasser effizienter zu nutzen und das Feuer schneller zu löschen. "Mit der Drohne und der Wärmebildkamera können wir von oben sehen, wo noch Hotspots sind, die gezielt gelöscht werden können", erklärte Book.

Die Untersuchungen zur Brandursache dauern derzeit noch an. Glücklicherweise gibt es keine Berichte über verletzte Personen oder Tiere. Die schnelle und effektive Reaktion der Feuerwehren aus Saerbeck, Ladbergen und Greven sowie der Werkfeuerwehr FMO hat dazu beigetragen, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern und potenzielle Schäden zu minimieren.

© tv7news.de / Michel Fritzemeier
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