NEWSID: 502
Datum: 23.06.2023 - 13:28 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Emscherdeich in Dinslaken bricht ab: Katastrophe abgewendet, Sorgen bleiben

Deich nach starken Regenfällen auf einer Länge von rund 300 Metern abgerutscht und droht zu brechen - Massive Auswirkungen des Unwetters in der letzten Nacht - Bürger meldete den instabilen Deich der Polizei - Polizei, Feuerwehr und Emschernenossenschaft im Einsatz und führen stabilisierende Maßnahmen durch - Suche nach der Ursache läuft an - Steine und Geröll sollen die Abbruchkante schützen

Bürgermeisterin Michaela Eislöffel: 'Erst mal die Sorge um die Menschen vor Ort - Kreis Wesel im Hintergrund aktiv: 'Eine gewisse Anspannung, weil man nicht weiß, wie sich die ganze Sache weiter entwickelt - Emschergenossenschaft Lippeverband sieht keine Gefährdung der Bevölkerung: 'Es handelte sich eher um ein technisches Problem - Anwohner Marco Friedemann schildert seine Wahrnehmungen: 'Alle waren natürlich erst mal besorgt - Monika Fengelf, Anwohnerin, berichtet von gemischten Gefühlen: 'Ein bisschen Unbehagen auf so -

Deich nach starken Regenfällen auf einer Länge von rund 300 Metern abgerutscht und droht zu brechen - Massive Auswirkungen des Unwetters in der letzten Nacht - Bürger meldete den instabilen Deich der Polizei - Polizei, Feuerwehr und Emschernenossenschaft im Einsatz und führen stabilisierende Maßnahmen durch - Suche nach der Ursache läuft an - Steine und Geröll sollen die Abbruchkante schützen: Bürgermeisterin Michaela Eislöffel: 'Erst mal die Sorge um die Menschen vor Ort - Kreis Wesel im Hintergrund aktiv: 'Eine gewisse Anspannung, weil man nicht weiß, wie sich die ganze Sache weiter entwickelt - Emschergenossenschaft Lippeverband sieht keine Gefährdung der Bevölkerung: 'Es handelte sich eher um ein technisches Problem - Anwohner Marco Friedemann schildert seine Wahrnehmungen: 'Alle waren natürlich erst mal besorgt - Monika Fengelf, Anwohnerin, berichtet von gemischten Gefühlen: 'Ein bisschen Unbehagen auf so -

Datum: 23.06.2023 - 13:28 Uhr
Ort: Dinslaken / Nordrhein-Westfalen

Ein scheinbar gewöhnlicher Tag in Dinslaken wurde durch ein unerwartetes Ereignis auf den Kopf gestellt, als der Emscherdeich in Eppinghofen nachgab. Die Bürgermeisterin von Dinslaken, Michaela Eislöffel, berichtete über den Ernst der Lage und die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. "An der Stelle, an der wir jetzt hier stehen, hat sie [die Emscher] noch ihren alten Flussverlauf und da ist der Deich weggebrochen. Erst mal die Sorge um die Menschen vor Ort," erzählte sie.

Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Wesel war für Eislöffel unerlässlich, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. "Also die Stadt Dinslaken ist zuständig in Zusammenarbeit mit dem Kreis Wesel," erklärte sie und fügte hinzu: "Die Polizei, die Feuerwehr hat eng zusammengearbeitet."

Der Vertreter des Kreises Wesel, Dr. Lars Rentmeister, bestätigte die gute Zusammenarbeit. "Wir als Kreisverwaltung sind ja die untere Katastrophenschutzbehörde und haben den ganzen Vorfall von heute Morgen an hier begleitet," sagte er. Seine Organisation beobachtet die Situation genau und hatte Maßnahmen für den Notfall geplant, darunter potenzielle Evakuierungen, die glücklicherweise nicht nötig waren.

Der Vorsitzende der Emschergenossenschaft Lippeverband, Prof. Dr. Uli Paetzel, stellte die Situation als "ein technisches Problem" dar und betonte, dass es keine direkte Gefahr für die Bevölkerung gab. "Wir haben versucht, hier den Damm zu sichern, indem wir zusätzliche Materialien, Steine und Erde bewegen, um so eine Rückwärtserosion zu verhindern," erklärte er.

Die Bewohner von Dinslaken waren verständlicherweise besorgt über das Geschehene. Marco Friedemann, ein Anwohner, äußerte seine Bedenken. "Das erste, was einem in den Kopf kommt, ist natürlich immer wo alles von spricht, der Klimawandel, Starkregen etc. pp. Und natürlich auch die Anwohner, die hier direkt wohnen am Stadt unten," sagte er.

Auch Monika Fengelf, eine andere Anwohnerin, erzählte von ihren Erfahrungen. "Zuerst natürlich Neugier im Moment. Aber dann kam schon ein bisschen Unbehagen auf so. Oh, was passiert, wenn tatsächlich der Damm bricht," gab sie zu.

© tv7news.de / Marc Gruber
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