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Datum: 21.06.2023 - 21:50 Uhr | Niedersachsen

Schockierender Fund in der Hunte: Kind oder Puppe?

Wasserrettungseinsatz: Vermeintlicher Körper entpuppt sich als täuschend echte Puppe - Mutiger Sportfischer alarmiert Behörden - Feuerwehr erleichtert: Fehlalarm endet glücklicherweise ohne tragische Konsequenzen - Besorgter Angler Sascha Oltmanns: "Ich bin froh, dass es nur eine Puppe war und kein Kind" - Wachsamkeit und schnelle Meldung entscheidend: Vorfall mahnt zur Vorsicht an Gewässern


Wasserrettungseinsatz: Vermeintlicher Körper entpuppt sich als täuschend echte Puppe - Mutiger Sportfischer alarmiert Behörden - Feuerwehr erleichtert: Fehlalarm endet glücklicherweise ohne tragische Konsequenzen - Besorgter Angler Sascha Oltmanns:

Datum: 21.06.2023 - 21:50 Uhr
Ort: Oldenburg / Niedersachsen

Oldenburg - Ein erschreckender Vorfall ereignete am Mittwochabend in der Straße Stau zwischen der Eisenbahnbrücke und Agravis, als eine Wasserrettung mit einer vermeintlichen Person im Wasser alarmiert wurde. Doch zum Glück handelte es sich bei dem vermeintlichen Opfer lediglich um eine lebensgetreue Kinderpuppe.

Der alarmierende Sportfischer, der die Puppe in einiger Entfernung am Ufer sichtete, handelte absolut richtig, als er die Behörden informierte. Bei Eintreffen des Wasserrettungszuges, verstärkt durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes, begaben sich zwei Schwimmer ins Wasser, um den vermeintlichen Körper zu suchen. Schnell stellten sie fest, dass es sich tatsächlich um eine täuschend echte Puppe handelte.

Einsatzleiter Wilko Onken von der Berufsfeuerwehr Oldenburg äußerte Erleichterung darüber, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Dennoch betonte er, dass aus der Entfernung für den alarmierenden Sportfischer nicht ersichtlich gewesen sei, dass es sich lediglich um eine Puppe handelte. Onken lobte das vorbildliche Verhalten des Anrufers und unterstrich die Wichtigkeit, in solchen Situationen immer die Einsatzkräfte zu alarmieren, damit die Lage geklärt werden kann.

Ähnliche Vorfälle, bei denen schwimmende Gegenstände zu irrtümlichen Rettungseinsätzen führen, sind nicht ungewöhnlich. Auch in der Vergangenheit kam es vor, dass vermeintliche Wasseropfer sich als harmlose Puppen entpuppten. Die Feuerwehr zeigte sich dennoch erleichtert über den Ausgang des Einsatzes und betonte, dass die Rettungskräfte dank der geografischen Gegebenheiten in Oldenburg, darunter ein Tidenhub von über zwei Metern, sowohl mit Booten als auch zu Fuß schnell vor Ort sein können.

Sascha Oltmanns, der Angler, der die Puppe im Wasser entdeckte, war erleichtert, dass es sich lediglich um eine Attrappe handelte. Besorgt um mögliche tragische Konsequenzen, betonte er, dass er selbst zwei Kinder habe und daher weiß, wie schnell sie zum Wasser rennen können. Olpmanns hatte sogar erwogen, ins Wasser zu springen, wurde jedoch von der Polizei davon abgeraten. Nach dem aufregenden Vorfall entschied er sich, nach Hause zu fahren und sich bei einem wohlverdienten Feierabendbier zu entspannen.

Glücklicherweise konnte dieser Vorfall ohne ernsthafte Konsequenzen aufgelöst werden. Dennoch sollte er uns alle daran erinnern, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und mögliche Gefahrensituationen umgehend den zuständigen Behörden zu melden. Nur so können mögliche Rettungseinsätze schnell und effektiv durchgeführt werden, um im Ernstfall Menschenleben zu retten.

© tv7news.de / Andre van Elten
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