NEWSID: 378
Datum: 18.03.2023 - 16:30 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Flammeninferno im Keller: Dunkler Rauch dringt aus Wohnhaus

Ausgelaufenes Heizöl fängt Feuer - Bewohner können sich selbst retten - Eine Person im Obergeschoss durch Hinweise von Anwohnern aufmerksam gemacht - Anwohner rennt bei Flucht noch in Nachbarwohnung und rettet zwei Hunde - Feuerwehr muss zum Ablöschen Keller mit Schaum fluten - Haus nach Kellerbrand unbewohnbar - Bewohner kümmern sich selbst um neue Unterkunft


Ausgelaufenes Heizöl fängt Feuer - Bewohner können sich selbst retten - Eine Person im Obergeschoss durch Hinweise von Anwohnern aufmerksam gemacht - Anwohner rennt bei Flucht noch in Nachbarwohnung und rettet zwei Hunde - Feuerwehr muss zum Ablöschen Keller mit Schaum fluten - Haus nach Kellerbrand unbewohnbar - Bewohner kümmern sich selbst um neue Unterkunft:

Datum: 18.03.2023 - 16:30 Uhr
Ort: Recklinghausen / Kreis Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen

Dichter, dunkler Rauch dringt am Samstagnachmittag aus einem Wohngebäude im Recklinghausener Ortsteil Suderwich. Als die Feuerwehr ankommt, haben sich die Bewohner bereits selbst aus dem Gebäude gerettet. Auch ein Mann aus dem ersten Stock, den Anwohner auf den Brand aufmerksam machen. Er rennt sogar noch in die Nachbarwohnung und rettet dort zwei Hunde. Glücklicherweise ist ihm und den Hunden nichts passiert.

Bei der ersten Erkundung stellt die Feuerwehr fest, dass es wohl flächig im Keller brennt. Die erste Vermutung von Einsatzleiter Sebastian Kornau ist: "Vermutlich eine brennbare Flüssigkeit, die da im Keller ausgetreten oder ausgelaufen war, die sich dann entzündet hatte". Während der Löscharbeiten stellt sich heraus, es ist vermutlich Heizöl, dass sich im Keller verteilt und entzündet hat. "Da ist halt eben die Gefahr, dass wenn man rein mit Wasser löscht, dass sich das halt eben die Einsatzstelle noch ausbreitet. Dadurch haben wir ziemlich direkt die Flüssigkeitsebene mit Schaum abgedeckt und haben somit dann das Feuer eingedämmt und die Ausbreitungsgefahr verhindert", erklärt die Feuerwehr.

Nach und nach verringert sich der Rauch, der aus dem Gebäude dringt. Trotzdem ist die Feuerwehr mit 25 Mann und drei Löschzügen vor Ort. Atemschutzgeräteträger sind beim Löschen und in Bereitschaft. Als das Feuer aus ist, ist klar: das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, auch wenn Belüftungsmaßnahmen stattfinden. Die Bewohner kümmern sich allerdings selbst um eine Bleibe für die nächsten Tage.

Trotzdem hat Einsatzleiter Sebastian Kornau noch eine große Bitte - nicht alleine durch ein verrauchtes Treppenhaus laufen: "Ja, also der der Brand an sich war auf den auf den Keller begrenzt. Von daher können wir so von daher von Glück reden, dass nichts passiert ist. Aber in den Wohnungen ist man grundsätzlich auch erst mal sicher, sofern kein Rauch und Feuer eintritt".

© tv7news.de / Marc Gruber
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