NEWSID: 354
Datum: 14.02.2023 - 10:45 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Tödlicher Unfall auf der A30: 29-jähriger kracht am Stauende auf Lastwagen

Auto rutscht unter Lastwagen durch - Fahrzeug schleudert in weiteren Lastwagen - Identität des Unfallopfers noch unklar - Beide Lastwagenfahrer unter Schock - Polizei bittet Autofahrer den Bereich weiträumig zu umfahren - Strecke in Richtung Niederlande voraussichtlich bis in den frühen Nachmittag gesperrt


Auto rutscht unter Lastwagen durch - Fahrzeug schleudert in weiteren Lastwagen - Identität des Unfallopfers noch unklar - Beide Lastwagenfahrer unter Schock - Polizei bittet Autofahrer den Bereich weiträumig zu umfahren - Strecke in Richtung Niederlande voraussichtlich bis in den frühen Nachmittag gesperrt:

Datum: 14.02.2023 - 10:45 Uhr
Ort: Rheine / Kreis Steinfurt / Nordrhein-Westfalen

Nach einem schweren Unfall auf der A30 bei Rheine in Richtung Niederlande ist die Fahrtrichtung voraussichtlich bis in den frühen Nachmittag gesperrt.

Aus nicht bekannten Gründen hatte sich auf der A30 bei Rheine ein Rückstau gebildet. Die Lastwagen standen auf der rechten Spur. Auf der linken Spur nahte ein Fahrzeug mit höherer Geschwindigkeit und wollte die Autobahn bei Rheine verlassen. Aufgrund des stehenden Lastwagensverkehrs prallte der Wagen beim Spurwechsel gegen einen Lastwagen, rutschte darunter durch, krachte in die Leitplanke und anschließend in einen weiteren Brummi. Dabei wurde der 29-jährige Fahrer des PKW tödlich verletzt. Beide Brummifahrer stehen unter Schock.
Ein Spezial Unfallaufnahmeteam aus Münster ist vor Ort und nimmt die Unfallstelle ausführlich auf. 


Polizisten leiten den Verkehr an der Anschlussstelle Rheine-Dreierwalde ab. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es kommt bereits zu massiven Verkehrsbehinderungen auch auf den Ausweichstrecken. Die Sperrung muss vermutlich noch bis in die frühen Abendstunden also aufrecht erhalten werden.



Pressemitteilung:
Pressemitteilung der Polizei Münster: Ein 29-Jähriger ist Dienstagvormittag (14.2., 9:42 Uhr) bei einem Unfall auf der Autobahn 30 bei Rheine verstorben. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Mann aus Osnabrück auf dem linken Fahrstreifen in Richtung der Niederlande unterwegs. Den Unfallspuren nach, beabsichtigte der 29-Jährige die Autobahn an der Anschlussstelle Rheine-Nord zu verlassen und lenkte nach rechts. Dort stieß er gegen das rechte Heck eines im Rückstau stehenden Lkw. Das Dach seines Cabriolets riss bei dem Zusammenstoß ab. Der Wagen wurde nach rechts gegen die Leitplanke, von dort gegen einen weiteren Lkw auf dem rechten Fahrstreifen geschleudert und kam anschließend zum Stillstand. Der 29-Jährige erlag sofort seinen schweren Verletzungen. Die beiden Lkw-Fahrer wurden mit einem Schock verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrbahn in Richtung der Niederlande blieb bis 16:45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rheine-Dreierwalde abgeleitet. Auf den Umleitungsstraßen kam es zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Autobahn staute es sich auf einer Länge bis zu 16 Kilometern.

© tv7news.de / Michel Fritzemeier
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