NEWSID: 319
Datum: 07.01.2023 - 00:00 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Großeinsatz mit Spezialeinsatzkräften: Ermittlungsverfahren mit Durchsuchungen der Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen

32-Jähriger steht unter Verdacht einen islamistisch motivierten Anschlag vorbereitet zu haben - Cyanid und Riesin beschafft - Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat - Stundenlanger Einsatz nach richterlichem Beschluss in Castrop-Rauxel - Durchsuchung dient der Auffindung entsprechender Giftstoffe und anderer Beweismittel - Beschuldigter und eine weitere Person in Gewahrsam genommen - Dekontamination von Beschuldigten und Einsatzkräften auf Feuerwehrwache - Über Vorführung vor den zuständigen Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden - Ermittlungen dauern an


32-Jähriger steht unter Verdacht einen islamistisch motivierten Anschlag vorbereitet zu haben - Cyanid und Riesin beschafft - Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat - Stundenlanger Einsatz nach richterlichem Beschluss in Castrop-Rauxel - Durchsuchung dient der Auffindung entsprechender Giftstoffe und anderer Beweismittel - Beschuldigter und eine weitere Person in Gewahrsam genommen - Dekontamination von Beschuldigten und Einsatzkräften auf Feuerwehrwache - Über Vorführung vor den zuständigen Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden - Ermittlungen dauern an: Abführen des Beschuldigten on Tape - Spezialkräfte bringen 32-Jährigen zum Rettungswagen on Tape - Analytische Task Force Deutschland vor Ort (on Tape)

Datum: 07.01.2023 - 00:00 Uhr
Ort: Castrop-Rauxel / Kreis Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen

Castrop-Rauxel am Samstagabend: Teile eines Wohngebiets sind abgesperrt und ein Großaufgebot an Einsatzkräften sind zu sehen - darunter unter anderem auch Spezialkräfte der Polizei. Hintergrund: Ein Ermittlungsverfahren der Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.

In diesem Zusammenhang steht ein 32-jähriger iranischer Staatsangehöriger unter Verdacht einen islamistisch motivierten Anschlag geplant zu haben. Für diese schwere staatsgefährdende Gewalttat soll er sich Cyanid und Riesin beschafft haben. Neben ihm nahmen die Einsatzkräfte noch eine weitere Person in Gewahrsam. Diese beiden Personen und die Einsatzkräfte wurden mit einem Spezialfahrzeug der Feuerwehr zur Wache der Berufsfeuerwehr gebracht und dort sicherheitshalber dekontaminiert. Jedoch fällt die Entscheidung über die Vorführung beim zuständigen Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Aus diesem Grund wurde eine Durchsuchung der Wohnräume des beschuldigten angeordnet, um entsprechende Giftstoffe und andere Beweismittel aufzufinden. Eben diese Beweismittel wurden nun sichergestellt und eine Auswertung erfolgt. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern laut den Behörden noch an. Weitere Auskünfte sind erst dann möglich, wenn dies ohne Gefährdung des Untersuchungszwecks geschehen kann.

Pressemitteilung:
Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, der Polizei Recklinghausen und der Polizei Münster

In einem Ermittlungsverfahren der Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen (ZenTer NRW) bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf sind auf richterliche Anordnung die Wohnräume eines 32-jährigen Beschuldigten, der iranischer Staatsangehöriger ist, in Castrop-Rauxel durchsucht worden.

Der Beschuldigte ist verdächtig, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben, indem er sich zur Begehung eines islamistisch motivierten Anschlags Cyanid und Rizin beschafft haben soll.

Die Durchsuchung dient der Auffindung entsprechender Giftstoffe und anderer Beweismittel. Der Beschuldigte sowie eine weitere Person sind in Gewahrsam genommen worden, Beweismittel wurden sichergestellt und werden ausgewertet. Über die Vorführung vor den zuständigen Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte werden dann erteilt werden, wenn dies ohne Gefährdung des Untersuchungszwecks möglich ist.

Die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gem. § 89a StGB wird mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft.

In allen Verfahrensabschnitten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

© tv7news.de
Bilder sind honorarpflichtig zzgl. 7% MwSt. Alle Rechte nach Paragraf 2 UrhG vorbehalten.

Bestellen Sie unser TV-Material unter +49 (0) 176 61840230

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugriff zu den Videodateien zu erhalten.