NEWSID: 262
Datum: 11.10.2022 - 03:45 Uhr | Deutschland, NRW

Geldautomatensprenger nach Flucht auf der A1 verunfallt und geflüchtet

Bislang unbekannte Täter sprengten gegen 3:40 Uhr einen Geldautomat der Commerzbank in Wermelskirchen - Die drei Täter flüchteten mit einem dunklen BMW - Sie verunfallen auf der A1 zwischen Köln-Niehl und Köln-Nord - Fluchtwagen schleudert gegen die Mittelleitplanke - Alle drei Insassen flüchten zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet - Suche mit Polizeihubschrauber und Diensthunden bleibt erfolglos - Spezialkräfte ermitteln ob noch Sprengstoff, welcher nicht explodierte, in der Filiale verblieben ist - A1 in der Fahrtrichtung voll gesperrt - Fluchtfahrzeug nach ersten Angaben gestohlen

Material jetzt verfügbar!

Bislang unbekannte Täter sprengten gegen 3:40 Uhr einen Geldautomat der Commerzbank in Wermelskirchen - Die drei Täter flüchteten mit einem dunklen BMW - Sie verunfallen auf der A1 zwischen Köln-Niehl und Köln-Nord - Fluchtwagen schleudert gegen die Mittelleitplanke - Alle drei Insassen flüchten zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet - Suche mit Polizeihubschrauber und Diensthunden bleibt erfolglos - Spezialkräfte ermitteln ob noch Sprengstoff, welcher nicht explodierte, in der Filiale verblieben ist - A1 in der Fahrtrichtung voll gesperrt - Fluchtfahrzeug nach ersten Angaben gestohlen: Material jetzt verfügbar!

Datum: 11.10.2022 - 03:45 Uhr
Ort: Wermelskirchen / Rheinisch-Bergischer Kreis / Deutschland, NRW

Am frühen Dienstagmorgen sprengten bislang unbekannte Täter an der Telegrafenstraße in Wermelskirchen gegen 3:40 Uhr einen Geldautomat der Commerzbank. Anwohner waren durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden, konnten dann beobachten, wie die Unbekannten mit einem dunklen BMW mit Bergheimer Kennzeichen in Richtung A1 flüchteten.

Kurze Zeit später erreichten Notrufe über einen schweren Verkehrsunfall auf der A1 zwischen Köln-Niehl und Autobahnkreuz Köln-Nord die Polizei, hier sollte ein BMW in die Leitplanke gekracht sein. Beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass es sich um das Fluchtfahrzeug hatten sich die Täter fußläufig in ein angrenzendes Waldgebiet geflüchtet, die Suche mit Polizeihubschrauber und Diensthunden verlief bislang erfolglos (Stand 05:30 Uhr).

Um die Gefahr von Rückständen des Sprengstoffes in der Bankfiliale ausschließen zu können wurden Spezialkräfte hinzugezogen, die derzeit ermitteln, ob Sprengstoff, welcher nicht zur Explosion gebracht werden konnte, in der Filiale verblieben ist.

Die A1 ist von Köln-Niehl in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt, ein Ende der Unfallaufnahme kann derzeit noch nicht abgesehen werden.

Pressemitteilung:
Am frühen Dienstagmorgen (11.10.) gegen 03:28 Uhr wurde bei der Polizei durch den Sicherheitsdienst einer Bankfiliale in der Telegrafenstraße gemeldet, dass offenbar gerade der Geldausgabeautomat im Vorraum gesprengt wurde. Die ersten eintreffenden Polizeikräfte stellten einen stark vernebelten Vorraum und eine stark beschädigte Schiebetür zum Vorraum fest. Die Täter waren zu diesem Zeitpunkt bereits vom Tatort geflüchtet. Ein aufmerksamer Zeuge konnte berichten, wie drei maskierte Täter mit einem schwarzen BMW vom Tatort in Richtung Eich geflüchtet sind. Die Täter verunfallten im späteren Verlauf ihrer Flucht. Nach aktuellem Ermittlungsstand schleuderte ihr Fluchtwagen gegen 03:45 Uhr auf der Bundesautobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Köln-Niehl und Kreuz Köln-Nord in die Mittelleitplanke und die unbekannten Fahrzeuginsassen flüchteten zu Fuß. Die Kölner Polizei sperrte für die Unfallaufnahme und Fahndung nach den Flüchtigen bis 05:00 Uhr beide Richtungsfahrbahnen. Die Fahndung wurde durch einen Polizeihubschrauber und mehrere Diensthunde unterstützt, hat bislang jedoch nicht zum Auffinden der Täter geführt. Die Kennzeichen, welche an dem Fluchtfahrzeug angebracht waren, waren nach ersten Erkenntnissen gestohlen. Das Tatfahrzeug wurde als Beweismittel sichergestellt.

Zur Höhe der Beute und des entstandenen Gebäudeschadens bei der Wermelskirchener Bankfiliale können noch keine Angaben gemacht werden. Bis zum Abschluss der Spurensicherung bleibt der Vorraum der Bank gesperrt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Das LKA hat seit geraumer Zeit ein Hinweisportal für solche Fälle eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, unter nrw.hinweisportal.de Hinweise und Videos zur Tat hochzuladen, die bei der Fahndung nach den Tätern entscheidend sein können. Die Polizei Rhein-Berg nimmt zudem weitere Hinweise zu dieser Tat unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. (th)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, PHKin Höller
Telefon: 02202 205 120

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