Drei Autos verunfallen, eines davon landet auf dem Dach:
Drei Personen leicht verletzt - Unfallverursacher trägt keine Verletzungen davon - Porsche fährt auf Audi auf und schiebt diesen auf Opel, der sich im Anschluss überschlägt - Keine Personen eingeklemmt - Ein Fahrzeug mit Hybridantrieb - "Der Elektroanteil der Fahrzeuge wird immer größer und damit auch die Herausforderung für die Feuerwehr" - Einsatzleiter appelliert an die Autofahrer, dass sie immer eine breite Rettungsgasse bilden
Datum: 29.09.2022 - 16:27 Uhr
Ort: A1 bei Lengerich / Tecklenburger Land / Nordrhein-Westfalen
In den Nachmittagsstunden des Donnerstags hat sich auf der A1 bei Lengerich ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen ereignet. Eines davon landete nach dem Zusammenprall auf dem Dach. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen vom Unfallort war der 43-jährige Fahrer eines Porsche in Fahrtrichtung Dortmund auf der A1 unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen auf einen Audi auffuhr. Dieser kollidierte dann, durch die Wucht des Aufpralls, mit einem Opel. Im Anschluss überschlug sich der Opel dann und kam auf dem Dach zum Liegen.
Dabei wurden sowohl der 25-jährige Audi-Fahrer, wie auch die 52-jährige Fahrerin und die 25-jährige Beifahrerin vom Opel leicht verletzt. Der 43-jährige Unfallverursacher trug durch den Aufprall keine Verletzungen davon. Die drei Leichtverletzten wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Ein Rettungshubschrauber war zwar vor Ort, wurde aber nicht für den Verletztentransport eingesetzt.
Die angerückte Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und Band auslaufende Betriebsstoffe ab. Zudem stellten sich die Feuerwehrler der Herausforderung Hybridfahrzeug. "Der Elektroanteil der Fahrzeuge wird immer größer und damit auch die Herausforderung für die Feuerwehr, weil jedes Fahrzeug doch andere Konstellationen verbaut hat und wir da auf Dokumente zurückgreifen müssen Es kann keiner mehr alle Dokumente im Kopf haben", so Thorsten Budzinski von der Feuerwehr Lengerich.
Eingeklemmt, so wie ursprünglich gemeldet, war keine Person. Jedoch war die Rettungsgasse sehr eng. Deswegen appelliert Budzinski an alle Verkehrsteilnehmer: "Wenn sie im Stau stehen, jederzeit damit rechnen, dass Rettungskräfte folgen und nach Möglichkeit eine breite Rettungsgasse bilden, damit die Einsatzkräfte schnell die Einsatzstelle erreichen". Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf rund 75.000 Euro geschätzt. Zur Unfallursache ermittelt nun die Polizei.
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