Nach Acht-Meter-Sturz: Linienbus kracht an Wand von Discounter
72-jähriger Busfahrer schwer verletzt - Omnibusfahrer will drehen, kollidiert mit Wohnmobild, durchbricht Zaun und rutscht Böschung hinab - Betonteile beschädigen Golf auf Supermarktparkplatz - Stundenlange Bergung mit zwei Kränen 68-jähriger Wohnmobilfahrer leicht verletzt - Discountermitarbeiterin durch herumfliegende Scherben ebenfalls leicht verletzt - Blutentnahme bei Busfahrer angeördnet - Staatsanwaltschaft Stuttgart zieht Sachverständigen hinzu
Datum: 19.08.2022 - 16:15 Uhr
Ort: Herrenberg / Landkreis Böblingen / Baden-Württemberg
Drei Verletzte und ein Gesamtsachschaden von ca. 115.000 Euro ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich gegen 16:15 Uhr am Busbahnhof Herrenberg ereignete.
Nach bisherigen Ermittlungen drehte der 72-jährige Lenker eines Omnibusses am Busbahnhof, um über die westliche Ausfahrt an die parallel zur Kalkofenstraße befindlichen Haltestellen zu gelangen. Aus noch ungeklärter Ursache prallte er hierbei gegen ein auf der Kalkofenstraße in Richtung der Sporthallen fahrende VW Bulli. Durch die Kollision wurde der VW abgewiesen und kam an einem Hang zum Stehen. Der Bus durchbrach den gegenüber der Haltestelle befindlichen Zaun und rutschte eine ca. acht Meter tiefe Böschung hinunter, bevor er an der Außenwand eines Lebensmitteldiscounters zum Stehen kam. Ein auf dem Parkplatz des Discounters geparkter VW Golf wurde durch herumfliegende Betonteile beschädigt.
Durch die Kollisionen wurde der Busfahrer schwer, der 68-jährige Fahrer des Bulli leicht verletzt. Eine Mitarbeiterin des Discounters, die sich zum Unfallzeitpunkt im Aufenthaltsraum befand, wurde durch die herumfliegenden Scherben einer zerstörten Glasscheibe leicht verletzt. Der Busfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert und noch am Abend einer Operation unterzogen.
Zur Erforschung der Unfallursache wurde beim Busfahrer eine Blutprobe entnommen, zudem wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bergung der Fahrzeuge, die mit zwei Kranfahrzeugen unterstützt wurde, dauerte bis in die Nacht an. Neben fünf Streifenfahrzeugen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg waren die Feuerwehr Herrenberg, ein Rettungshubschrauber und weitere Rettungskräfte an der Unfallörtlichkeit eingesetzt.
Pressemitteilung:
Drei Verletzte und ein Gesamtsachschaden von ca. 115.000 Euro ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich gegen 16:15 Uhr am Busbahnhof Herrenberg ereignete. Nach bisherigen Ermittlungen drehte der 72-jährige Lenker eines Omnibusses am Busbahnhof, um über die westliche Ausfahrt an die parallel zur Kalkofenstraße befindlichen Haltestellen zu gelangen. Aus noch ungeklärter Ursache prallte er hierbei gegen ein auf der Kalkofenstraße in Richtung der Sporthallen fahrendes Wohnmobil der Marke VW. Durch die Kollision wurde das Wohnmobil abgewiesen und kam an einem Hang zum Stehen. Der Bus durchbrach den gegenüber der Haltestelle befindlichen Zaun und rutschte eine ca. acht Meter tiefe Böschung hinunter, bevor er an der Außenwand eines Lebensmitteldiscounters zum Stehen kam. Durch die Kollisionen wurde der Busfahrer schwer, der 68-jährige Fahrer des Wohnmobils leicht verletzt. Eine Mitarbeiterin des Discounters, die sich zum Unfallzeitpunkt im Aufenthaltsraum befand, wurde durch die herumfliegenden Scherben einer zerstörten Glasscheibe leicht verletzt. Der Busfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert und noch am Abend einer Operation unterzogen. Ein auf dem Parkplatz des Discounters geparkter VW Golf wurde durch herumfliegende Betonteile beschädigt. Zur Erforschung der Unfallursache wurde beim Busfahrer eine Blutprobe entnommen, zudem wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bergung der Fahrzeuge, die mit zwei Kranfahrzeugen unterstützt wurde, dauerte bis in den späten Freitagabend an. Neben fünf Streifenfahrzeugen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg waren die Feuerwehr Herrenberg, ein Rettungshubschrauber und weitere Rettungskräfte an der Unfallörtlichkeit eingesetzt.
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