NEWSID: 231
Datum: 14.09.2022 - 00:00 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Erst Schlangenlinien, dann frontal in den Gegenverkehr gekracht:

Couragierte Ersthelfer sofort zur Stelle - Verursacher lebensgefährlich verletzt - Unfallgegnerin schwer verletzt - Feuerwehr muss Frau mit technischem Gerät befreien - Ursache des Zusammenstoßes noch unklar - Augenzeugin geht von medizinischem Notfall bei Unfallverursacher aus

Wir haben nicht nur mit der Feuerwehr, sondern auch mit einer Ersthelferin gesprochen

Couragierte Ersthelfer sofort zur Stelle - Verursacher lebensgefährlich verletzt - Unfallgegnerin schwer verletzt - Feuerwehr muss Frau mit technischem Gerät befreien - Ursache des Zusammenstoßes noch unklar - Augenzeugin geht von medizinischem Notfall bei Unfallverursacher aus: Wir haben nicht nur mit der Feuerwehr, sondern auch mit einer Ersthelferin gesprochen

Datum: 14.09.2022 - 00:00 Uhr
Ort: Rheine / Steinfurt / Nordrhein-Westfalen

Manuela sitzt am frühen Mittwochabend in ihrer Einfahrt im nordrhein-westfälischen Rheine und beobachtet den Verkehr. Plötzlich fällt ihr ein silbernes Fahrzeug auf, das Schlangenlinien fährt. Auf einmal gerät das Auto in den Gegenverkehr und kracht in den Wagen einer anderen Autofahrerin. Dieser schleudert im Anschluss in eine Parkbucht.

Die Anwohnerin zögert nicht zu helfen und rennt sofort zum Unglücksort. Sie schaut nach dem Mann und der Frau und findet folgende Situation vor: "Nach meinem Eindruck waren beide Fahrer schwer verletzt. Also die Frau ein bisschen weniger, der Mann schon ein bisschen mehr und so wie es aussah, hat er vorher schon gesundheitliche Probleme gehabt". Zum Glück sind beide ansprechbar. Weitere Zeugen, die noch dazu kommen, instruiert Manuela den Notruf abzusetzen.

Innerhalb kurzer Zeit ist der erste Notarzt vor Ort und kümmert sich um den Autofahrer, der in seinem Wagen eingeklemmt ist. Ein Sanitäter, der zufällig dazu gekommen ist, betreut die Frau, bis weitere Kräfte eintreffen. Die Feuerwehr stellt dann erst den Brandschutz sicher und befreit dann die Verletzten aus ihren Fahrzeugwracks. Dabei war die Frau nur eingeschlossen und nicht eingeklemmt, im Gegensatz zu dem Unfallverursacher.

Aufgrund dessen lebensgefährlichen Verletzungen wird ein Rettungshubschrauber nachgefordert, um ihn in eine Klinik der Maximalversorgung zu transportieren. Nachdem der Hubschrauber jedoch nicht direkt am Unfallort landen kann, sondern in einem Feld heruntergehen muss, eilt die Feuerwehr zur Tragehilfe mit zum Landeplatz. 

Bislang ist ungeklärt, wie es zu dem Crash im innerstädtischen Begegnungsverkehr gekommen ist. Hierzu hat nun die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

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