Großbrand in Rheine
Scheune stürzt ein (ON TAPE) - Wohnhaus durch Feuer und Löschwasser unbewohnbar - 93 Kräfte kämpfen gegen Flammen - Feuerwehr setzt zwei Drehleitern zur Brandbekämpfung ein - Löschwasser wird auch aus hinter dem Haus liegendem Dortmund-Ems-Kanal bezogen
Datum: 26.09.2026 - 12:21 Uhr
Ort: Rheine / Kreis Steinfurt / Nordrhein-Westfalen
Ein Großbrand hat am Samstagmorgen in Rheine einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zunächst war lediglich eine unklare Rauchentwicklung gemeldet worden. Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule jedoch deutlich zu erkennen, sodass die Einsatzkräfte auf Sicht anfahren konnten.
Beim Eintreffen stand eine Scheune bereits in ausgedehntem Vollbrand. Das Einsatzstichwort wurde daraufhin auf „Brand groß“ erhöht. Im weiteren Verlauf brannte die Scheune vollständig aus und stürzte teilweise ein.
Besondere Herausforderung für die Feuerwehr war das unmittelbar angrenzende Wohnhaus. Dessen Dachstuhl wurde durch das Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Mit zwei Drehleitern gelang es den Einsatzkräften, ein vollständiges Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude zu verhindern.
Das Haus ist dennoch vorerst nicht bewohnbar. Neben den Brandschäden im Dachbereich sorgte insbesondere das eingesetzte Löschwasser für erhebliche Beeinträchtigungen.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Wasserversorgung über den Kanal aufgebaut.
Insgesamt waren 93 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den Kräften aus Rheine wurde auch der Löschzug Bevergern eingesetzt.
Einsatzleiter Johannes Hellermann koordinierte die Maßnahmen vor Ort. Zur Brandursache liegen bislang keine gesicherten Angaben vor.
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