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Datum: 28.06.2026 - 07:22 Uhr | Niedersachsen

Bow-Echo über Norddeutschland: Dramatische Unwetteraufnahmen von der A28, Cuxhaven und Emden

außergewöhnlicher Gewitterkomplex zieht von Frankreich bis nach Norddeutschland - Hagel, Starkregen, schwere Sturmböen und tausende Blitze treffen Norddeutschland - Gewitterkomplex zieht mehr als 800 Kilometer durch Europa - Unwetter zwingt Autofahrer auf der A28 zum Anhalten - Feuerwehr beseitigt Sturmschaden nach Gewitter

Spektakuläre Aufnahmen zeigen extreme Sichtverhältnisse auf der Autobahn, eine markante Shelf Cloud an der Dicken Berta sowie den Gewitterkomplex in einem Zeitraffer am Emssperrwerk.

außergewöhnlicher Gewitterkomplex zieht von Frankreich bis nach Norddeutschland - Hagel, Starkregen, schwere Sturmböen und tausende Blitze treffen Norddeutschland - Gewitterkomplex zieht mehr als 800 Kilometer durch Europa - Unwetter zwingt Autofahrer auf der A28 zum Anhalten - Feuerwehr beseitigt Sturmschaden nach Gewitter: Spektakuläre Aufnahmen zeigen extreme Sichtverhältnisse auf der Autobahn, eine markante Shelf Cloud an der Dicken Berta sowie den Gewitterkomplex in einem Zeitraffer am Emssperrwerk.

Datum: 28.06.2026 - 07:22 Uhr
Ort: Cuxhaven / Emden / Landkreis Cuxhaven / Niedersachsen

Ein außergewöhnlich langlebiges Gewittersystem hat am Wochenende Teile Norddeutschlands erreicht und eindrucksvolle Bilder geliefert. Die Aufnahmen dokumentieren den Verlauf des Unwetters von der Autobahn bis an die Küste und zeigen die enorme Dynamik der Gewitterfront.

Zu Beginn ist die Wetterverschlechterung auf der Autobahn A28 in Fahrtrichtung A27 zwischen Bremerhaven und Cuxhaven zu sehen. Innerhalb kurzer Zeit ziehen Hagel, Starkregen und kräftige Windböen über die Fahrbahn. Die Sicht verschlechtert sich zeitweise so stark, dass Fahrzeuge anhalten müssen. Während der Fahrt wird der Himmel immer wieder von Blitzentladungen erhellt.

Besonders eindrucksvoll ist ein Zeitraffer am historischen Leuchtturm „Dicke Berta“ bei Cuxhaven. Dort schiebt sich die Vorderkante des Gewitters über die Landschaft. Über dem Leuchtturm bildet sich eine markante Shelf Cloud, die das Herannahen der Unwetterlinie sichtbar macht.

Weitere Aufnahmen entstanden am Emssperrwerk bei Gandersum nahe Emden. Der Zeitraffer zeigt den großflächigen Gewitterkomplex in seiner Ausdehnung. Zahlreiche Blitze zucken über den Himmel und verdeutlichen die außergewöhnliche elektrische Aktivität des Systems.

In Emden kam es infolge der Sturmböen auch zu einem Feuerwehreinsatz. Auf der Larrelter Straße war ein großer Ast von einem Baum abgebrochen und auf die Fahrbahn gestürzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr zersägten das Hindernis und räumten die Straße innerhalb kurzer Zeit wieder frei.

Bei dem Unwetter handelte es sich um ein besonders langlebiges Bow-Echo. Das Gewittersystem hatte sich bereits am Samstagabend im Raum Paris entwickelt und zog anschließend über Belgien, die Niederlande und die Nordsee weiter in Richtung Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Über mehr als elf Stunden blieb der Gewitterkomplex aktiv und legte dabei mehr als 800 Kilometer zurück.

Begleitet wurde das System von intensiver Blitzaktivität, Starkregen, Hagel und Sturmböen um 100 km/h. Trotz der örtlich heftigen Wettererscheinungen blieben größere Schäden nach bisherigen Erkenntnissen überwiegend aus.

Pressemitteilung:

 

© tv7news.de / Marc Gruber
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