NEWSID: 1441
Datum: 23.02.2026 - 02:09 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Lagerhallenbrand in Essen

93 Kräfte im Großeinsatz – Lagerhallenbrand in Essen sorgt für starke Rauchentwicklung und Explosionen von Fahrzeugen – Feuerwehr erhöht Alarmstufe93 Kräfte im Großeinsatz – Fahrzeuge explodieren - Warn-App Nina ausgelöst


93 Kräfte im Großeinsatz – Lagerhallenbrand in Essen sorgt für starke Rauchentwicklung und Explosionen von Fahrzeugen – Feuerwehr erhöht Alarmstufe93 Kräfte im Großeinsatz – Fahrzeuge explodieren - Warn-App Nina ausgelöst:

Datum: 23.02.2026 - 02:09 Uhr
Ort: Essen / Nordrhein-Westfalen

Bei einem Lagerhallenbrand in Essen ist es in der Nacht zu Montag zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz gekommen. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte um 03:42 Uhr mit dem Stichwort B2. Bereits auf der Anfahrt stellten die ersten Kräfte eine starke Rauchentwicklung fest. Beim Eintreffen brannten mehrere Pkw im Außenbereich eines Fahrzeughändlers sowie Fahrzeuge und Teile der Halle selbst. Das bestätigte der diensthabende A-Dienst der Feuerwehr Essen, Andre Schild.

Aufgrund der Lage erhöhte die Feuerwehr zügig auf das Stichwort B3. Damit wurden drei Züge der Berufsfeuerwehr sowie zusätzliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Insgesamt sind derzeit 93 Einsatzkräfte vor Ort. Unterstützt wird der Einsatz unter anderem durch Einheiten mit Sonderaufgaben wie Drohnenerkundung und zusätzlicher Wasserversorgung. Nach Angaben der Feuerwehr kam es im Bereich der brennenden Fahrzeuge zu Explosionen. Diese beschränkten sich nach erster Einschätzung auf die betroffenen Pkw, mutmaßlich ausgelöst durch platzende Reifen oder Fahrzeugteile. Hinweise auf eine weitergehende Gefährdung durch Explosionen gibt es nicht.

Die Feuerwehr setzte Messkräfte ein, um mögliche Schadstoffbelastungen zu prüfen. Über die Warn-App Nina wurde ein sogenannter Geruchsniederschlag im Essener Stadtgebiet gemeldet. Erhöhte Messwerte konnten bislang nicht festgestellt werden. Informationen über möglicherweise verbauten Asbest liegen der Feuerwehr derzeit nicht vor. Schaulustige wurden durch Polizei und Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich entfernt.

Zu Beginn des Einsatzes kam es zu Problemen bei der Wasserversorgung. Hydranten im Umfeld lieferten nicht die erforderliche Leistung. Deshalb wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert und insgesamt vier B-Leitungen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung verlegt. Das Gelände erwies sich zudem als schwer zugänglich und unübersichtlich. Ziel ist es, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Grundstücke und weitere Fahrzeuge zu verhindern.

Die Feuerwehr rechnet mit einem Einsatz über mehrere Stunden, voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.


© tv7news.de / Marc Gruber
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