NEWSID: 1330
Datum: 23.11.2025 - 07:24 Uhr | Nordrhein-Westfalen

Großbrand bei klirrender Kälte

Lagerhalle in Vollbrand - Feuerwehr kämpft gegen vereistes Löschwasser - Streusalz und warme Getränke zur Einsatzstelle beordert - „Wir versuchen warme Getränke nachzuführen und für sichere Wege zu sorgen. Natürlich macht die Kälte den Einsatzkräften zu schaffen.“ - Feuerwehr verhindert Übergreifen auf benachbarte Gebäude - verletzt wurde niemand - hoher Sachschaden


Lagerhalle in Vollbrand - Feuerwehr kämpft gegen vereistes Löschwasser - Streusalz und warme Getränke zur Einsatzstelle beordert - „Wir versuchen warme Getränke nachzuführen und für sichere Wege zu sorgen. Natürlich macht die Kälte den Einsatzkräften zu schaffen.“ - Feuerwehr verhindert Übergreifen auf benachbarte Gebäude - verletzt wurde niemand - hoher Sachschaden :

Datum: 23.11.2025 - 07:24 Uhr
Ort: Stollenstraße, Gladbeck / Kreis Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen

In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist die Feuerwehr Gladbeck zu einem großflächigen Lagerhallenbrand in der Stollenstraße alarmiert worden. Gegen 3 Uhr gingen die ersten Notrufe ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Gebäudekomplex bereits in Vollbrand. Aufgrund des massiven Ausmaßes wurde sofort auf Vollalarm erhöht. Neben der hauptamtlichen Wache waren die Löschzüge Süd und Nord im Einsatz.

Das Feuer drohte zeitweise auf umliegende Betriebe überzugreifen, darunter ein Kfz-Betrieb und ein Entsorgungsunternehmen. Die Feuerwehr setzte umfangreiche Riegelstellungen, um ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Dies gelang erfolgreich: „Wir konnten die anderen Gebäudekomplexe halten,“ so Adamowski, Einsatzleiter der Feuerwehr Gladbeck.

Die winterlichen Minusgrade erschwerten den Einsatz erheblich. Große Mengen eingesetzten Löschwassers gefroren sofort auf der Straße. Die Feuerwehr ließ über das Ingenieuramt Salz nachliefern und streute laufend ab, um Sturzgefahren zu minimieren. Adamowski betonte: „Wir versuchen warme Getränke nachzuführen und für sichere Wege zu sorgen. Natürlich macht die Kälte den Einsatzkräften zu schaffen.“ Zusätzlich wurde ein beheiztes Zelt eingerichtet, damit Kräfte kontaminierte Schutzkleidung ablegen und sich aufwärmen konnten.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Lagerhalle war zur Nachtzeit unbesetzt. Herausforderungen ergaben sich unter anderem durch die Lage des Gebäudes in einer Stichstraße sowie durch eine lange Wegstrecke zur Löschwasserversorgung. In der Halle lagerten über 200 Motoren und Getriebe, weshalb die Feuerwehr zum Abschluss einen Schaumteppich aufbrachte, um Glutnester vollständig zu ersticken.

Insgesamt waren mehr als 60 Kräfte der Feuerwehr Gladbeck im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis weit in den Morgen an.

Pressemitteilung:

 

© tv7news.de / Marc Gruber
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