Großbrand auf Bauernhof in Oberbocholt
Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnhaus - Feuer bricht in historischem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert aus - Einsturzgefahr und Glutnester erschweren Nachlöscharbeiten – Wohnhaus unbewohnbar - Wasserversorgung über Löschteich sichergestellt - Bagger eines örtlichen Bauunternehmers unterstützt bei Abrissarbeiten
Datum: 02.11.2025 - 22:16 Uhr
Ort: Oberbauerschaft, Oberbocholt / Kreis Coesfeld / Nordrhein-Westfalen
In Oberbocholt, Ortsteil Oberbauerschaft, ist am Samstagabend ein landwirtschaftliches Anwesen aus dem 19. Jahrhundert in Brand geraten. Laut Einsatzleiter Johannes Hibbe, Einsatzleiter der Feuerwehr Senden, wurden die Einsatzkräfte gegen 18.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen standen mehrere Scheunen bereits im Vollbrand. Die Wasserversorgung konnte über einen nahegelegenen Löschteich sichergestellt werden, der durch örtliche Landwirte mit Güllefässern laufend nachgefüllt wurde. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach stellte keine Gefahr dar, da das betroffene Dach bereits durchgebrannt war.
Die Feuerwehr wurde durch den Löschzug Ascheberg, das Deutsche Rote Kreuz und einen örtlichen Bauunternehmer unterstützt, der mit einem Bagger Abrissarbeiten zur Freilegung von Glutnestern übernahm. Drei Giebel der Scheunen gelten weiterhin als einsturzgefährdet, weshalb die Arbeiten nur unter erhöhter Vorsicht fortgesetzt werden konnten. Eine Drohnenstaffel kontrolliert die Brandstelle aus der Luft. Das Wohnhaus des Hofs konnte gehalten werden, ist jedoch durch Löschwasser unbewohnbar. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Einsatzkräfte rechnen damit, die Nachlöscharbeiten bis Mitternacht abzuschließen.
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