Dramatischer Flugzeugabsturz in Köln-Hangelar
Vater (51) stirbt bei Absturz, 6-jährige Tochter wird schwer verletzt - Ersthelferin wird bei Rettungsmaßnahmen verletzt und muss in Krankenhaus verbracht werden - Ultraleichtflugzeug stürzt ab und geht bei Aufprall in Flammen auf - Großeinsatz für Rettungskräfte - drei Rettungshubschrauber vor Ort
Datum: 21.03.2025 - 21:48 Uhr
Ort: Hangelar, Köln / Nordrhein-Westfalen
Am Freitagnachmittag soll es im Kölner Stadtteil Hangelar zu einem schweren Flugunglück gekommen sein. Nach ersten Informationen soll ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt und unmittelbar nach dem Aufprall vollständig in Flammen aufgegangen sein.
Eine große Zahl an Einsatzkräften ist derzeit auf dem Weg zur Unglücksstelle, darunter Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste. Auch mehrere Hubschrauber wurden zur Erkundung und Unterstützung der Einsatzlage in die Luft geschickt.
Bei dem Unglück verlor ein 51-jähriger Kölner, der Pilot, sein Leben, seine 6-jährige Tochter wurde bei dem Absturz schwer verletzt. Auch ein Ersthelfer soll bei den ersten Rettungsmaßnahmen verletzt worden sein.
Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch völlig unklar. Die Polizei hat erste Ermittlungen aufgenommen, das Luftfahrtbundesamt wurde informiert.
Pressemitteilung:
Am Freitagnachmittag (21. März) stürzte eine einmotorige Sportmaschine in Sankt Augustin ab und forderte ein Todesopfer. Das Flugzeug fiel gegen 16:25 Uhr, kurz nach dem Start auf dem Flugplatz Hangelar, aus ungeklärten Gründen auf einen Acker zwischen Flugplatz und Bruno-Werntgen-Straße und geriet in Brand.
Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, stand die Maschine bereits in Flammen. Ein 6-jähriges Mädchen befreite sich schwer verletzt aus dem Wrack. Ersthelfer kümmerten sich um das Kind, das ins Krankenhaus kam. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr.
Für den mutmaßlichen Piloten, einen 51-jährigen Kölner und Vater des Kindes, kam jede Hilfe zu spät. Er starb in den Trümmern des Flugzeugs.
Die Feuerwehr löschte das brennende Flugzeug, während die Polizei die Absturzstelle absperrte. Anwohner waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Nach Abschluss der Löscharbeiten begannen Mitarbeitende des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung und der Flugsicherung Köln/Bonn der Bezirksregierung Düsseldorf mit den Ermittlungen zur Unfallursache. Diese dauern noch an.
Mehrere Ersthelfer erhielten vor Ort psychologische Betreuung von Notfallseelsorgern. (Bi)
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